

Ein Hagelsturm dauert Minuten, doch er hinterlässt tausende beschädigte Fahrzeuge in einer Region. Dach, Motorhaube, Kotflügel, Türen: Hunderte Dellen pro Fahrzeug, in unterschiedlichen Größen und Ausprägungen.
Für Versicherungen ist das ein Stresstest: tausende Schadenmeldungen auf einen Schlag, eine massive Herausforderung für das Claims Management. Die Kapazitäten der Kfz-Sachverständigen sind auf Normalbetrieb ausgelegt. Nach einem Hagelereignis entstehen Warteschlangen, die sich über Wochen erstrecken. Kunden warten auf Gutachten, Werkstätten warten auf Freigaben, die Schadenregulierung stockt.
Das besondere Problem bei Hagelschäden: Die Dellen sind mit bloßem Auge oft kaum sichtbar — ein normales Foto reicht für eine verlässliche Kalkulation nicht aus. Es braucht spezialisierte Erfassungsmethoden: Hagelscanner, die die Fahrzeugoberfläche systematisch abtasten, oder geschultes Personal mit sogenannten Dellenspiegeln — Reflexionstafeln, die Verformungen im Blech sichtbar machen.
Doch selbst wenn die Dellen erfasst sind, bleibt die eigentliche Herausforderung: Ein Gutachter muss die Reparaturkosten für jedes Fahrzeug kalkulieren, manuell, Delle für Delle, Schaden für Schaden. Bei tausenden Fällen gleichzeitig ein Engpass, der Wochen dauert.
Unser Auftrag: Eine Lösung, die Laien die Schadendokumentation ermöglicht und die Reparaturkostenkalkulation automatisiert. Damit Versicherungen nach einem Hagelsturm in Tagen statt Wochen regulieren.
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat.
Die Kapazität der Sachverständigen ist begrenzt. Unser Kunde setzt deshalb auf ein Gig-Economy-Modell: Partnerunternehmen übernehmen die strukturierte Schadenerfassung vor Ort. Ein von uns gemeinsam mit Gutachtern entwickelter Prozess führt die Partner zielgerichtet durch die Dokumentation.
Zwei Erfassungsmethoden kommen zum Einsatz:
Hagelscanner: Durchfahrtscanner, die das Fahrzeug vollautomatisch abtasten und Dellen topografisch erfassen. Die Daten werden vollautomatisch an das KI-System übertragen — Bauteil, Position, Anzahl und Größe jeder Delle.
Dellenspiegel: Bei der manuellen Erfassung nutzen geschulte Partner sogenannte Dellenspiegel — Reflexionstafeln, die selbst feinste Verformungen im Blech sichtbar machen. Die Befunde werden strukturiert im KI-System dokumentiert.
Auf Basis dieser strukturierten Schadendaten berechnet unser Machine-Learning-Modell die voraussichtlichen Reparaturkosten in Millisekunden. Das Modell berücksichtigt alle relevanten Faktoren: Bauteil, Hersteller, Fahrzeugtyp, Material, Anzahl und Größe der Dellen.
Ein zentrales KI-System verbindet alle Schritte: Schadendokumentation, KI-Kalkulation und Gutachtenversand. Tausende Schadenfälle parallel, mit lückenloser Nachvollziehbarkeit.

Das System hat sich in der Praxis bewährt: Allein im Jahr 2022 wurden über 40.000 Hagelschäden über die Lösung abgewickelt. Selbst in großflächigen Hagelgebieten konnten Rückstände konsequent verhindert werden — das System skaliert mit der Belastung.
Die Auswirkungen auf die interne Organisation sind signifikant: Die Schadenabwicklung erfordert intern maximal einen Remote-Gutachter, der die KI-generierten Kalkulationen prüft und freigegeben Gutachten versendet. Die Kombination aus Gig-Economy-Partnermodell und KI-Kalkulation macht das Schadenmanagement resilienter und virtueller: Dokumentation vor Ort, Kalkulation per KI, Prüfung remote.
Die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) verbessert sich messbar, weil Prozesskosten pro Fall sinken und die Durchlaufzeit vom FNOL bis zur Auszahlung drastisch verkürzt wird. Das Ergebnis: hohe Kundenzufriedenheit auch in Extremwetterphasen — weil Regulierung in Tagen statt Wochen erfolgt.
Nach einem Hagelsturm müssen Versicherungen tausende Kfz-Schäden kalkulieren. Unser Machine-Learning-Modell berechnet die Reparaturkosten auf Basis strukturierter Schadendaten: Welches Bauteil ist betroffen (Dach, Motorhaube, Kotflügel, Tür), welcher Hersteller und Fahrzeugtyp, welches Material, wie viele Dellen in welcher Größe. Auf dieser Datenbasis prognostiziert das Modell die voraussichtlichen Reparaturkosten — in Millisekunden.
Hagelschäden — insbesondere feine Dellen — sind auf herkömmlichen Fotos kaum sichtbar. Die Oberfläche reflektiert zu stark, die Verformungen sind zu subtil. Stattdessen kommen Hagelscanner zum Einsatz, die die Oberfläche systematisch abtasten, oder Dellenspiegel — Reflexionstafeln, die selbst kleinste Dellen für das menschliche Auge sichtbar machen. Beide Methoden liefern strukturierte, quantifizierbare Daten statt interpretationsbedürftiger Bilder.
Ein Dellenspiegel (auch: Reflexionstafel, PDR-Lichttafel) ist ein Werkzeug aus der Dellentechnik. Die Tafel wird neben das beschädigte Bauteil gehalten — die Reflexion auf der Lackoberfläche macht Verformungen sichtbar, die mit bloßem Auge kaum erkennbar sind. Geschulte Partner nutzen den Dellenspiegel, um Dellen systematisch zu zählen, zu vermessen und im Schadenmanagement-System zu dokumentieren.
Unser KI-gestütztes Schadenmanagement-System skaliert über ein Gig-Economy-Partnermodell: Externe Partnerunternehmen übernehmen die Vor-Ort-Dokumentation der Hagelschäden, geführt durch einen strukturierten Prozess. Die Schadendaten — ob per Hagelscanner oder Dellenspiegel erfasst — fließen in ein zentrales KI-System. Das KI-Modell kalkuliert die Reparaturkosten in Millisekunden. Am Ende prüft ein interner Gutachter optional remote die Ergebnisse und versendet das Gutachten. Über 40.000 Fälle wurden so allein 2022 abgewickelt.
Bei der KI-gestützten Hagelschaden-Kalkulation übernehmen im Partnermodell externe Dienstleister die Vor-Ort-Erfassung — z.B. Werkstattmitarbeiter, Logistikpartner oder andere lokale Kräfte. Sie benötigen keine Gutachter-Qualifikation: Der strukturierte Erfassungsprozess und die standardisierten Werkzeuge (Hagelscanner, Dellenspiegel) stellen die Datenqualität sicher.
Unser Machine-Learning-Modell für die Hagelschaden-Kalkulation wurde auf historischen Schadendaten trainiert und berücksichtigt alle relevanten Faktoren: Bauteil, Hersteller, Fahrzeugtyp, Material, Anzahl und Größe der Dellen. Die Prognosegenauigkeit liegt bei 98 %. Da die Eingabedaten strukturiert und konsistent erfasst werden, liefert das Modell reproduzierbare Ergebnisse — im Gegensatz zu manuellen Kalkulationen, die von Gutachter zu Gutachter variieren.
Das KI-gestützte Schadenmanagement-System für Hagelschäden verbessert die Combined Ratio über drei Hebel: Erstens reduziert die KI-Kalkulation die Bearbeitungszeit pro Fall drastisch (Millisekunden statt Stunden). Zweitens ermöglicht ein Gig-Economy-Partnermodell die Skalierung der Schadendokumentation ohne eigene Personalaufstockung. Drittens sinken die Prozesskosten, weil intern maximal ein Remote-Gutachter für die Prüfung und Freigabe benötigt wird.
Das ML-Modell für die Hagelschaden-Kalkulation berücksichtigt herstellerspezifische Faktoren wie Materialien, Bauteilgeometrie und Reparaturverfahren. Es wurde auf einem breiten Fahrzeugspektrum trainiert und kann auf neue Hersteller und Modelle erweitert werden, sobald entsprechende Schadendaten vorliegen.
PLAN D hat das KI-gestützte Schadenmanagement-System für Hagelschäden konzipiert, entwickelt und in Betrieb gebracht: vom Gig-Economy-Partnermodell über den strukturierten Erfassungsprozess bis zum Machine-Learning-Modell für die Reparaturkostenprognose. Wir haben die Architektur entworfen, das ML-Modell trainiert, das KI-System gebaut und betreiben und entwickeln es kontinuierlich weiter.
Ja — Hagelschäden am Fahrzeug fallen unter die Teilkaskoversicherung. Das ist für Versicherungen relevant, weil nach einem Hagelereignis tausende Teilkasko-Fälle gleichzeitig anfallen. Genau dieses Massenszenario adressiert unser KI-gestütztes Schadenmanagement-System: schnelle, standardisierte Kalkulation statt wochenlanger Einzelbegutachtung.
Zukunft beginnt, wenn menschliche Intelligenz künstliche Intelligenz entwickelt. Der erste Schritt ist nur ein Klick.
Zukunft beginnt, wenn menschliche Intelligenz künstliche Intelligenz entwickelt. Der erste Schritt ist nur ein Klick.