

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) gestaltet die Energiewende in Deutschland mit. In ihren Projekten arbeitet sie regelmäßig mit zukunftsweisenden Technologien — von IoT über Blockchain bis KI. Intern sah es anders aus: analoge Abläufe, historisch gewachsene Workarounds, kein systematischer Umgang mit Daten.
Über 40 Interviews mit Mitarbeitenden aller Bereiche machten das Ausmaß sichtbar. Wissen lag in Köpfen statt in Systemen. Entscheidungen beruhten auf Erfahrung statt auf Daten. Digitale Werkzeuge existierten als Insellösungen — ohne übergreifendes Konzept, ohne gemeinsame Datengrundlage. Selbst entwickelte Software stieß an Grenzen der Skalierbarkeit, Freigabeprozesse liefen über Papier.
Die dena wollte nicht einfach Software einführen. Sie brauchte eine Digitalisierungsstrategie, die über einzelne Tools hinausgeht: ein Zielbild, das Prozesse, Datennutzung und KI-Readiness zusammendenkt. Und einen konkreten Plan, um dorthin zu kommen.
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Veränderung beginnt mit Verstehen. In über 40 Einzelinterviews und anhand bestehender Dokumentationen analysierte PLAN D die Abläufe, Werkzeuge und Schmerzpunkte der dena. Dabei ging es nicht nur um Prozesse, sondern auch um Datenflüsse, Medienbrüche und ungenutzte Informationsquellen. Die Ergebnisse bildeten die Grundlage für alle weiteren Schritte.
In gemeinsamen Workshops erarbeitete PLAN D mit dem dena-Projektteam ein langfristiges digitales Zielbild und eine Digitalstrategie mit sieben strategischen Eckpfeilern — von digitalem Selbstverständnis über Zusammenarbeit und Prozesse bis hin zu Daten als strategischer Ressource. Beide gehen bewusst über interne Prozesse hinaus und definieren den Umgang mit Wissensmanagement, Datennutzung und IT-Infrastruktur — einschließlich der Voraussetzungen für den späteren Einsatz von KI.
Mit Strategie und Anwenderanforderungen als Leitplanken führte PLAN D eine systematische Softwarerecherche durch. Je Prozess entstand eine Shortlist der überzeugendsten Lösungen. Die dena lud die Anbieter zu Produktdemos ein und traf die finalen Entscheidungen selbst.
Alte Vorgehensweisen sollten nicht eins zu eins digitalisiert werden. In mehreren Workshops hinterfragte PLAN D gemeinsam mit der dena historisch gewachsene Abläufe, strich unnötige Schleifen und reduzierte Komplexität — bevor neue Werkzeuge ins Spiel kamen.
Als Abschluss entstand eine Roadmap mit neun priorisierten Folgeprojekten — von Quick Wins wie digitaler Rechnungsfreigabe und elektronischer Signatur bis hin zu strategischen Vorhaben wie einer IT-Strategie und der Neugestaltung der Kollaborations- und Dokumenteninfrastruktur. Jedes Projekt erhielt einen detaillierten Steckbrief mit Zeitplan, Ressourcenbedarf und Risikobewertung. Die Priorisierung folgte einem klaren Prinzip: erst spürbare Verbesserungen im Alltag, dann die strukturellen Grundlagen für Datennutzung und KI.
Veränderung funktioniert nur, wenn sie verstanden und gewollt ist. Von Anfang an informierte PLAN D die Mitarbeitenden der dena in internen Kommunikationsformaten und Diskussionsveranstaltungen über Ziele, Fortschritte und nächste Schritte. Das Ergebnis: breite Akzeptanz statt Widerstand.




Nach sieben Monaten verfügt die dena über ein langfristiges digitales Zielbild, eine Digitalstrategie mit sieben Eckpfeilern und eine Roadmap mit neun priorisierten Folgeprojekten. Bestehende Prozesse wurden vereinfacht, passende Softwarelösungen ausgewählt — von Kollaborationsplattform bis Rechnungsfreigabe — und die nächsten Schritte klar definiert. Die Strategie denkt dabei über die Digitalisierung von heute hinaus: Daten als strategische Ressource, Wissensmanagement und die Voraussetzungen für KI sind Teil des Zielbilds.
Doch das Projekt hat mehr bewirkt als Dokumente. Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit wurde zum Vorbild für die weitere Transformation. Die Motivation, auf diesem Weg weiterzugehen, kam nicht von oben — sie entstand im Projekt selbst.
Eine Digitalisierungsstrategie definiert, wie eine Organisation ihre Prozesse, Werkzeuge und Datennutzung systematisch weiterentwickelt. Sie umfasst ein Zielbild, eine Bestandsaufnahme und einen konkreten Umsetzungsplan — von Quick Wins bis zu langfristigen Veränderungen.
Für öffentliche Einrichtungen ist das besonders relevant: Ihre Abläufe sind oft über Jahrzehnte gewachsen, Verantwortlichkeiten verteilen sich auf viele Bereiche, und neue Werkzeuge müssen regulatorische Anforderungen erfüllen. Ohne strategischen Rahmen entstehen Insellösungen, die kurzfristig helfen, aber langfristig Komplexität schaffen.
Eine gute Digitalisierungsstrategie denkt außerdem über einzelne Tools hinaus. Sie berücksichtigt Dateninfrastruktur, Wissensmanagement und die Voraussetzungen für den späteren Einsatz von KI — und schafft damit die Grundlage für datengetriebene Entscheidungen.
KI kann öffentliche Einrichtungen in drei Bereichen unterstützen: bei der Analyse großer Datenmengen, bei der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben und bei der Vorbereitung fundierter Entscheidungen.
Konkret bedeutet das: Textbasierte Anfragen lassen sich automatisch kategorisieren, Prozessdaten auf Engpässe analysieren und Wissen aus bestehenden Dokumenten systematisch erschließen. Das entlastet Mitarbeitende bei Routineaufgaben und schafft Raum für Aufgaben, die menschliches Urteilsvermögen erfordern.
Voraussetzung ist allerdings eine solide digitale Grundlage — strukturierte Daten, klar definierte Prozesse und eine Infrastruktur, die KI-Anwendungen ermöglicht. Genau deshalb beginnt der Weg zu KI in der Verwaltung mit einer Digitalisierungsstrategie.
Die Energiewende ist eines der komplexesten Transformationsprojekte Deutschlands. Sie erfordert die Koordination zahlreicher Akteure, den Umgang mit großen Datenmengen und schnelle, fundierte Entscheidungen — alles Aufgaben, bei denen digitale Werkzeuge und Datenanalyse unverzichtbar sind.
Organisationen wie die dena, die diese Transformation vorantreiben, stehen vor einer doppelten Aufgabe: Sie müssen nicht nur externe Projekte digital denken, sondern auch ihre eigenen internen Abläufe modernisieren. Wer die Energiewende gestalten will, braucht selbst eine leistungsfähige digitale Infrastruktur.
Der Ausgangspunkt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Prozesse existieren, wo liegen Daten, welche Werkzeuge sind im Einsatz? In vielen öffentlichen Einrichtungen zeigt sich dabei, dass zunächst die digitale Grundlage geschaffen werden muss, bevor KI sinnvoll eingesetzt werden kann.
Auf dieser Basis entsteht ein Zielbild, das Digitalisierung und KI-Readiness zusammendenkt. Die Strategie definiert konkrete Handlungsfelder — von Dateninfrastruktur über Prozessdigitalisierung bis hin zu ersten KI-Anwendungsfällen. Entscheidend ist eine realistische Priorisierung: Nicht alles auf einmal, sondern schrittweise, mit messbaren Fortschritten.
Ebenso wichtig ist die Einbindung der Mitarbeitenden. KI-Strategien scheitern selten an der Technik — sondern an fehlender Akzeptanz und unklaren Verantwortlichkeiten. Change Management gehört deshalb von Anfang an dazu.
Eine zentrale. Neue Werkzeuge und Prozesse funktionieren nur, wenn die Menschen, die damit arbeiten, die Veränderung verstehen und mittragen. Das gilt besonders in Organisationen mit gewachsenen Strukturen und starker Fachkultur.
Gutes Change Management informiert früh, schafft Raum für Fragen und Bedenken und macht Fortschritte sichtbar. Es ersetzt nicht die Fachentscheidungen der Beteiligten — sondern stellt sicher, dass diese Entscheidungen auf einer gemeinsamen Grundlage getroffen werden.
Im dena-Projekt war genau das ein Erfolgsfaktor: Die Mitarbeitenden wurden von Anfang an eingebunden, nicht erst bei der Umsetzung. Das Ergebnis war nicht nur eine Strategie, die von allen getragen wird — sondern eine neue Form der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit.
Eine Digitalstrategie definiert, wie eine Organisation ihre Prozesse, Werkzeuge und Infrastruktur modernisiert. Sie schafft die Grundlage — strukturierte Daten, effiziente Abläufe, geeignete Software.
Eine KI-Strategie baut darauf auf. Sie identifiziert konkrete Anwendungsfälle, in denen Machine Learning, Textanalyse oder Automatisierung einen messbaren Nutzen bringen. Voraussetzung: Die Daten sind vorhanden, zugänglich und von ausreichender Qualität.
In der Praxis lassen sich beide nicht trennen. Wer KI einsetzen will, braucht digitale Grundlagen. Wer digitalisiert, sollte KI-Readiness von Anfang an mitdenken. Genau diesen integrierten Ansatz hat PLAN D im dena-Projekt verfolgt.
Am Ende des Projekts verfügte die dena über ein langfristiges digitales Zielbild, eine Digitalstrategie mit sieben Eckpfeilern und eine priorisierte Roadmap mit neun Folgeprojekten. Bestehende Prozesse wurden vereinfacht, passende Softwarelösungen identifiziert — und die nächsten Schritte klar definiert.
Darüber hinaus entstand eine neue Qualität der Zusammenarbeit: Die bereichsübergreifende Projektarbeit motivierte die Beteiligten, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen. Die Strategie definiert auch die Voraussetzungen für den Einsatz von KI — und schafft damit die Grundlage für eine datengetriebene Organisation.
In der Regel beginnt es mit einer Ist-Analyse: Interviews, Prozessdokumentation, Datenbestandsaufnahme. Daraus entsteht ein realistisches Bild der aktuellen Situation — inklusive der Punkte, die niemand gerne anspricht.
Im nächsten Schritt wird ein Zielbild erarbeitet, das über einzelne Tools hinausgeht. Es definiert, wie die Organisation in Zukunft arbeiten, Daten nutzen und Entscheidungen treffen will. Darauf aufbauend entsteht eine Roadmap mit konkreten Maßnahmen, Priorisierung und Verantwortlichkeiten.
Entscheidend im öffentlichen Sektor: Transparenz und Beteiligung. Jede Veränderung muss nachvollziehbar sein, Entscheidungen brauchen eine breite Basis. PLAN D bindet deshalb alle relevanten Bereiche früh ein — und begleitet die Umsetzung nicht nur strategisch, sondern auch kommunikativ.
Zukunft beginnt, wenn menschliche Intelligenz künstliche Intelligenz entwickelt. Der erste Schritt ist nur ein Klick.
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